Kreuzfahrten

MS Columbus

Mit der MS Columbus von Miami bis nach Venezuela

Eine wunderschöne Reise mit der MS COLUMBUS!
von Sabine Baumgartner

Am 19.Oktober starteten wir ab Linz mit Lufthansa via Frankfurt nach Miami und landeten leider bei Regenwetter, aber trotzdem 25 Grad. Nach dem Einreiseprozedere in Miami, erreichten wir per Bustransfer unser Schiff. Unsere Seetauglichkeit wurde bei der Seenotrettungsübung gefestigt und schon hieß es Leinen los! Der Regen hörte schnell auf und wir verließen den Hafen mit einem wunderschönen Blick auf die beleuchtete Skyline von Miami.
 
Schon beim ersten Abendessen wussten wir, dass wir sicher nicht verhungern werden. Gerold, Sandra und Willy verwöhnten uns täglich mit einem 7gängigen Menü, die Auswahl war so groß, dass die Entscheidung oft schwer viel.
 
Key West empfing uns mit Sonnenschein und bei der Stadtrundfahrt im „Conch Train“ wurde klar, dass unser erstes Ziel auf alle Fälle eine Reise wert ist. In der „Sloppy Joes“ Bar, wo schon Ernest Hemingway zu Gast war, genossen wir ein hausgebrautes Bier und ließen uns von dem Charme dieser Location verzaubern. Hier könnte man es auch länger aushalten….
 
Am nächsten Tag konnten wir ausschlafen, da wir einen Seetag vor uns hatten….
Relaxen war angesagt!
 
New Orleans empfing uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang! Wir konnten es kaum erwarten von Bord zu kommen, um diese beeindruckende Stadt zu erkunden. Vom Schiff aus spazierten wir gemütlich über den „Riverwalk“ ins French Quarter. Hier erfährt man Lebensfreude pur! Beim Flanieren durch die schönen Gassen, vorbei an den wunderschönen Häuserfassaden, begleitet von Jazz Musik an jeder Ecke….. einfach treiben lassen. Bei einer Stadtführung erfuhren wir ein paar Hintergründe zu New Orleans und bekamen auch einen kleinen Eindruck von der Zerstörung durch den Hurrikan „Katrina“. Die Stadt ist nicht nur wegen dem Jazz bekannt, sondern auch für das Mystische und so tauchten wir in die Welt der „Geister und Vampire“ ein, um im Nachhinein das Treiben der Nacht in der „Bourbon Street“ zu erleben. Die Nacht endete etwas später….. beim Sonnenfrühstück auf Deck ließen wir die Eindrücke des Vortages Revue passieren und freuten uns auf einen gemütlichen Sonntagsspaziergang durch das noch verschlafene New Orleans. Der Mississippidampfer zog mit einem lauten Pfiff bei uns vorbei und dann hieß es auch für die MS Columbus „Leinen los“ und unsere Fahrt entlang des Mississippi hinaus in den Golf von Mexiko begann.
 
Während die Landschaft an uns vorbeizog, genossen wir die Sonnenstrahlen beim gemütlichen Zusammensitzen an Deck, bis der Sonnenuntergang uns daran erinnerte zum Essen zu gehen.
 
Unser zweiter Seetag erfreute uns wieder mit strahlendem Sonnenschein und Temperaturen wie im Hochsommer. Das Tagesprogramm lies keine Langweile aufkommen, vor allem beim Shuffleboard bewiesen die Ladies, dass die Männer keine Chance haben. Bei einem Brückenrundgang erfuhr man von Kapitän Gottschalk (weder verwandt, noch verschwägert) ein paar interessante Dinge über die Seefahrt. Unser Kapitän überraschte während der ganzen Kreuzfahrt mit regelmäßiger Präsenz an Bord und stand seinen Gästen für Fragen und Auskünfte zur Verfügung.
 
Cozumel begrüßte uns mit bedecktem Himmel, der Hurrikan „Rina“ war schon im Anmarsch… trotzdem konnten  unsere Ausflüge durchgeführt werden. Aufs Festland ging es mit einer Fähre, danach teilten sich die Ausflüge und es ging nach Tulum und nach Chichén Itzá. Man begab sich auf die Spuren der Maya und Azteken, bestaunte die Bauwerke und ließ den Hauch der Vergangenheit wirken. Das kleine Hafengelände von Cozumel lud zu einem gemütlichen Spaziergang ein. Die Leute empfangen einen freundlich und am „Stadtplatz“ findet man kleine Geschäfte und Restaurant, wo wir natürlich das einheimische Essen testen mussten.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg zum Chankanaab, eine wunderschöne Parkanlage direkt am Meer. Hier erwartete uns eine der schönsten Erfahrungen – Schwimmen mit Delphinen. Zurück an Bord freuten wir uns auf das Abendessen und „Rina“ wurde auf unserer Weiterfahrt hinter uns gelassen.
 
Die Fahrt nach Jamaika bescherte uns einen heißen und sonnigen Seetag. Wieder einmal Zeit zum Seele baumeln lassen, das AI Angebot zu nutzen und das täglich abwechselnde Mittagsessen zu kosten.
 
Am nächsten Tag hat unser Schiff die Karibik erreicht J 30°C+ Im Hafen von Ocho Rios blockierte ein anderes Schiff unseren Anleger, immer diese Amerikaner….;) daher ankerte die MS Columbus  in einem nahegelegenen Frachthafen. Mit dem Bus ging es zu den Dunn’s River Falls, hier bestaunten wir den Wasserfall, die dichte Vegetation und in der Bucht genossen wir das karibische Meer.
Als Highlight spielte an Deck die „Caribbean Melodies Steel Band“ und so verbrachten wir einen fröhlichen, karibischen Abend und ließen uns von der Music- Tanz- und Akrobatik Show begeistern.
 
Karibische Klänge im Ohr und wärmende Sonnenstrahlen auf der Haut, so erlebten wir die Einfahrt nach Port Antonio. Unser Schiff machte direkt am Pier vor einer kleinen Bucht fest und man konnte es kaum erwarten von Bord zu gehen. Die dicht verwachsene Hafenstraße führte uns ins Zentrum, wo wir einen Einblick in das geschäftige  Treiben der Einheimischen bekamen.

Wir waren ganz auf SONNE-STRAND-MEER eingestellt und so organisierten wir uns ein Taxi und eroberten eine Bucht für uns allein. Die Einheimischen verwöhnten uns mit Kokosnüssen frisch von der Palme und traditionelle Burger, während wir einfach nur relaxten. Zurück von unserer Bucht, sprangen wir noch einmal im Hafen ins Wasser und betrachteten unser Schiff aus nächster Nähe. Mit einem wunderschönen Blick auf den beleuchteten Hafen verließen wir Jamaika und unsere Reise führte uns in Richtung Curacao.
 
Der Seetag verging wieder einmal wie im Flug, vor allem weil unser Kapitän mit Vollgas fuhr, da in Curacao Proviant und Treibstoff auf die MS Columbus warteten. Nach einem weiteren wunderschönen Sonnenuntergang, machten wir uns für das Galadinner chic.
Wieder wurden wir mit einem köstlichen Menü verwöhnt. In der Lounge trafen sich anschließend alle zum Abschiedscocktail, dieser wurde von der Crew und dem Kapitän musikalisch begleitet und die Seekarte wurde verlost.
 
Unser letztes Ziel „Willemstad“ begrüßte uns mit einer traumhaften Kulisse, vor allem die Einfahrt in den Kanal und der Blick auf die Brücken. Die Stadt versprüht einen unbeschreiblichen Charme und lädt zum Verweilen ein. Wir spazierten durch die Gassen der Stadt, besuchten den „schwimmenden“ Markt und bewunderten bei einem köstlichen Mittagessen die bunten Häuser. Am Nachmittag ließen die Temperaturen nichts anderes mehr zu als in den Pool zu springen.
 
Unsere Reise endete in Venezuela, hier hatten wir noch einmal die Möglichkeit die Annehmlichkeiten unseres Schiffes zu nutzen und ein letztes Mal in den Pool zu hüpfen, bevor unser Transferbus zur Abfahrt bereit stand und wir am 1.November in Linz landeten.


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