Pauschalreisen

Kykladen - Inseln des Lichts

von Romana Mayr

Griechenland bietet eine unzählige Vielfalt an verschiedensten Inseln. Obwohl ich schon viele Male in Griechenland war, fehlten mir die Kykladen noch als Urlaubsdestination. Aus diesem Grund entschied ich mich dafürheuer ein Island- Hopping auf den Kykladen zu machen. Als Inseln wählten wir Santorin, Naxos, Paros und Mykonos. Santorin und Mykonos sind bequem mit einem ca. 2 Stündigen Direktflug ab Wien zu erreichen.  Aus diesem Grund markierten sie den Start- und Endpunkt unserer Reise. Die Passagen zwischen den Inseln absolvierten wir mit Fähren welche im Sommer häufig zwischen den Inseln verkehren. Auch Mietautos lassen sich bereits problemlos übers Reisebüro organisieren.

Santorin
Santorin ist wohl eine der bekanntesten Inseln Griechenlands. Von hier stammen viele der berühmten Bilder auf den Katalogen und Magazinen über Griechenland. Zu Recht muss ich sagen.  Hier muss nichts retuschiert werden, die Insel präsentiert sich in der Realität genauso wie im Katalog. Die Insel weist ein gutes und günstiges Netz an Bussen auf. Ab der Hauptstadt Thira kommt man überall auf der Insel herum. Die Tickets werden direkt im Bus gekauft. Viel flexibler ist man allerdings mit dem Mietauto. Obwohl die Insel nicht zu den typischen Badeinseln zählt, muss man diese meiner Meinung nach unbedingt einmal gesehen haben. Wer Badeurlaub auf der Insel machen will ist am besten in den Orten Kamari oder Perissa aufgehoben. Kamari zum Beispiel überzeugt mit seinem gepflegten schwarzen Lavastrand und glasklarem Wasser. An der Strandpromenade reihen sich Restaurants, Tavernen und Geschäfte aneinander. Wer nur einen kurzen Stopp auf der Insel einlegen will ist wohl im schönsten Ort der Insel Oia am besten aufgehoben. Hier erlebt man die schönste Form der weißgetünchten Häuser mit den blauen Dächern. Unzählige Wege führen durch den romantischen Ort. Die gepflasterte Promenade lädt zum Flanieren und shoppen ein.  Auch den Weltberühmten Sonnenuntergang von Oia darf man auf keinen Fall verpassen. Bei den Hotels bleiben keine Wünsche offen. Der Ort bietet keine Bettenburgen, jedoch viele kleine individuell geführte Hotels wobei zwischen kleinen Pensionen bis hin zu Luxushäusern mit Infinitypool kein Wunsch offenbleibt. Als Grundregel gilt jedoch: Je näher bei der Caldera umso teuer wird die Unterkunft.

Naxos
Naxos war die zweite Insel die wir besuchten. Diese überzeugt mit ewig langen, feinsandigen und hellen Sandstränden. Die Insel ist die größte der Kykladen und bietet daher viel zu entdecken. Es werden viele Wanderrouten auf den Zas und im Inselinneren angeboten. Fährt man mit dem Mietauto herum findet man viele unberührte Strände die zur völligen Entspannung einladen. Wir übernachteten in dem kleinen Urlaubsort Aghia Anna. Hier reihen sich am Strand viele Restaurants welche Dinner at the beach anbieten. Die Stimmung hier ist unvergesslich und das Essensangebot ausgesprochen lecker. Im Vergleich zu Santorin ist die Insel auch etwas günstiger und weniger touristisch. Dies liegt vor allem auch daran, dass keine Direktflüge ab Österreich angeboten werden. Erreichen kann man die Insel nur per Innergriechischem Flug oder per Fähre von einer anderen Insel.

Paros
Paros war die dritte Insel die wir besuchten. Die Insel liegt gleichneben Naxos und bietet ebenso nur eine Anreise über Athen oder per Fähre. Die Insel habe ich sofort ins Herz geschlossen. Die Hauptadt Parikia beindruckt ihre Besucher mit kleinen Gässchen. Hier findet man auch eine Vielzahl an Tavernen. Zum Teil gibt es auch sehr romantische Gartenrestaurants mitten in der Stadt welche mit typischer griechischer Küche begeistern. Auch der Ort Lefkes im Inselinneren ist ein Muss für jeden Besucher. Besonders empfehlen kann ich den Golden Beach im Osten der Insel. Feinster, flachabfallender Sandstrand und türkisblaues Meer soweit das Auge reicht. Wer eine Woche baden will ist in Naousa sicherlich gut aufgehoben, denn der kleine Fischerort im Norden der Insel weist perfekte touristische Infrastruktur und schöne Strände auf.

Mykonos
Die Insel steht für Luxus und Party. Es wird gehalten was versprochen wird. Die beiden Strände Paradise Beach und Super Paradise Beach bieten genügend Programm für alle Partyhungrigen. Mykonos Stadt mit den berühmten Windmühlen und „klein Venedig“ bietet eine atemberaubende Kulisse. Hier findet der Besucher wiederum viele Restaurants, Geschäfte und Bars.  Der Preis ist jedoch auch dementsprechend hoch. Fährt man mit dem Mietauto auf der Insel herum findet man so manchen einsamen Strand um den Alltag einmal komplett vergessen zu können und die Seele baumeln zu lassen.

Fazit
Eine tolle, abwechslungsreiche Reise die ich nur jedem empfehlen kann der Entspannung mit Sightseeing und baden kombinieren will.


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